Was bedeutet „Tantra“ für Dich?
Tantra ist für mich Beruf, Berufung und mein spiritueller und zugleich sehr irdischer Weg zur inneren und äusseren Freiheit. Ich möchte sexuelle Freiheit und Ekstase in mein Leben integrieren. Tantra greift in alle Bereiche des Lebens ein und fordert Authentizität und Mut zu sich zu stehen. Sex aus unserer triebhaften und pornografischen "Programmierung" oder Gewohnheit heraus, finde ich schnell langweilig. Für den Lustkick und so manche Phantasie reicht es aus, das macht Spass, aber führt nicht sehr weit. Nicht so weit, wie ich es kenne und mir wünsche. Weisst du, was ein Ganzkörperorgasmus ist? Wenn du das einmal erfahren hast, dann ist der "Kicksex" nur noch ein Appetizer.
Was wünschen sich Männer, die zu dir kommen? Wollen sie "das andere Geschlecht" besser verstehen, suchen sie Beziehungen oder einen spirituellen Weg? Mit welcher Erwartungshaltung kommen sie zu dir?
Die meisten Männer wünschen sich die sexuelle Energie so zu erfahren, wie sie es im Austausch mit der Partnerin nicht können, da zu viele Erwartungshaltungen zwischen dem Paar vorhanden sind, und/oder sie zu grossem Leistungsdruck ausgesetzt sind. Abgesehen davon, möchte ich betonen, dass Frauen und Männer bzgl. sexueller Interaktion etwa dem gleichen Leistungsdruck und „Sex-Programmierung“ unterliegen.
Männer wollen lernen, wie sie intensiver mit sich in Kontakt treten können. Sie sind interessiert daran, den weiblichen Pol zu erfahren, einerseits durch mich als Gebende, während der Massage, wo sie lernen sich tief zu entspannen und ziel- und absichtslos werden. Dann bin ich als Frau natürlich ein gutes Gegenüber im Gespräch.
Ich biete auch einen Tantra-Intensiv-Kurs an, zu buchen als Einzelperson. In diesem Kurs vermittle ich Meditations- und Yogamethoden, um die Kundalinikraft zu aktivieren. Im Kurs ist Platz für intensive Gespräche, Problemlösungen und natürlich auch Massagen. Die Kundalinikraft zu aktivieren heisst auch, eine stärkere Libido zu bekommen.
Es kommen auch Männer zu mir, die einfach nur entspannen wollen, sich selbst geniessen ohne Leistungsdruck und einen wunderschönen Orgasmus haben wollen. Das ist für mich in Ordnung, denn ich massiere nur dann zum Orgasmus, wenn er aus einer totalen Entspannung heraus geschieht.
Tantra ist in den Medien nun kein Tabuthema mehr. Ganz im Gegenteil: Unter dem Deckmantel "Tantra" verbirgt sich oft ein pornografischer Ansatz... Wie gehst du damit um? (Machst du eine strikte Trennung zwischen Pornografie und Tantra? Wie geht ein "tantrischer Mensch" mit pornografischen Ansätzen überhaupt um - verurteilt er sie, integriert er sie, transformiert er sie? Gibt es so etwas wie ein "Ethos" des "tantrischen Menschen"?)
Ich finde durchaus, dass Tantra immer noch ein Tabuthema ist. In meinem Bekanntenkreis zum Beispiel gibt es genug Menschen, die wissen, dass ich Tantralehrerin bin. Aber niemand fragt mich etwas oder sucht das Gespräch oder ist neugierig. Über die differenzierte Wahrnehmung der Sexualität wird nicht gesprochen. Man spricht über "guten oder schlechten Sex". Das ist alles.
Zuerst einmal möchte ich anmerken, dass das westliche Tantra, auch die genitalen Bereiche, also den ganzen Menschen und Körper thematisiert und miteinbezieht. Die Ganzheitlichkeit des Menschen, seine Seele, sein Körper und seine Sinnlichkeit in Verbindung mit Meditation, also der ruhigen, inneren Ausrichtung.
Klar, wird Tantra in den Medien ab und zu thematisiert. Jedoch nicht in dem differenzierten Verständnis, wie wir Tantraschaffende es uns wünschen. Tantra existiert in den meisten Köpfen pauschal als "Grauzone im pornografischen Bereich" und wird gleichgestellt mit Prostitution. Kürzlich wurde ich von einer Bekannten aufgefordert, "ich solle mich doch wieder von einer "horizontalen" in eine "vertikale" Arbeit begeben". Es ist doch tatsächlich noch so, dass wir zwar alle wissen, was ein Swingerclub ist und wie ein Bordell von innen aussieht (z.B. durch TV-Reportagen) aber die wenigsten wissen, dass Ekstase, egal welcher Art, durch die Kraft der Sexualenergie entsteht. Die Kirchen und Wissenschaftler, welche von einem mechanischen Weltbild ausgehen, haben ganze Arbeit geleistet in der Verteufelung der Sexualität und der Negierung der Sexualkraft als Ausdruck der Schöpfungsenergie. Das traurige ist, dass wir immer noch im "Mittelalter" stecken mit dem Verständnis über das Wesen der Sexualenergie = Lebensenergie.
Zur Frage der Trennung zwischen Pornografie und Tantra:
Um ein Formel1-Auto fahren zu können, müssen wir erst einmal mit einem PKW beginnen. So ist es auch mit "normalem Sex", welcher nur zu oft im pornografischen Austausch endet (Quickie, Ficken, "hoffentlich spritzt er gleich, dann habe ich es hinter mir", Ehefrauen die sich legal prostituieren für ihren Mann aus Gründen der Sicherheit usw.) Es ist eine Frage der bewussten Wahl. Tantrische Bildung spricht von Bewusstheit im Tun und Lassen. Wenn ich bewusst einen Quickie wähle und Spass daran habe, bin ich danach aufgeladen und entspannt, das wäre dann im tantrischen Sinne. Wenn ich meinen Mann "drüber lasse" damit "er Ruhe gibt", dann ist das sicher nicht Tantra sondern "familiäre Prostitution"und die Unfähigkeit authentisch zu sein.
Westliches Tantra unterscheidet ganz klar zwischen sexuellen Aktivitäten, die energieaufbauend und stärkend sind und solchen, die schwächen und erschöpfen (Ausüben von Dominanz und Unterwerfung). Zu letzteren gehören in vielerlei Hinsicht pornografische Handlungen.
Ich möchte dem Mann und sehr gerne auch der Frau, eine neue, bewusst gewählte Erfahrung mit der sexuellen Energie ermöglichen. Dazu habe ich eine klare Haltung was meine Rolle als „Vermittlerin“ betrifft.
Grundsätzlich vermittle ich die „Basis des Tantra“ und gebe mich sexuell nicht hinein, denn dann würde ich den ersten Schritt des Mannes zum Verständnis und Erleben seiner Hingabefähigkeit und dem unabgelenkten Wahrnehmen seines sexuellen Energieflusses stören.
Ich bin der Meinung, bevor man erst einmal mit tantrischem Sex beginnt, sollte man lernen, sich tief zu entspannen, zu atmen und seine sexuelle Energie, als das was sie ist, wahrnehmen. Das gilt genau so für die Frauen!
Der Mann ist in der empfangenden Haltung während der ganzen Massage. Ich bin während der Massage aus meinem weiblichen und männlichen Anteilen heraus arbeitend. Ich führe, das kommt aus dem Yang und ich spüre intuitiv und bin als Frau gebend, das kommt aus dem Yin. Das ist Tantra, das ist Frieden und eine Bereicherung für beide. In der tantrischen Lebenshaltung gibt es nichts zu verurteilen. Wie andere ihr tantrisches Angebot auslegen ist ihre Sache. Jede Energie zieht ihresgleichen an. Alles ist Ausdruck des Lebens, auch Fehler und Missverständnisse.
Die Herausforderung für mich sind nicht die Männer, die einen schnellen „Lustkick“ suchen. Mich interessieren Männer und auch Frauen, welche ihr „Schnelles-Sexkick-Programm" schon so ausgelebt haben, dass sie sich für mehr Tiefe und längere Ekstase und Transzendenz interessieren.
Die Frau ist von Haus aus "tantrisch"... Der Mann muss erst "tantrisch" werden. Stimmt das?
Tja, das ist nicht so einfach zu beantworten. Ich habe den Eindruck, dass man nicht sagen kann, die Frau ist von Haus aus tantrisch. In der Anlage und der „Idee des Weiblichen“ sicherlich schon. Im praktischen Umsetzen genauso wenig oder stark wie der Mann. Unter all meinen Gästen, habe ich immer wieder einmal einen Mann bei mir, der sich sehr, sehr gut loslassen kann. Es ist für mich wirklich wunderbar, mit so einem Mann zu arbeiten. Da fliesst die Energie und ich werde auch bereichert dadurch. Diese Arbeit wird dann anstrengend, wenn sich Menschen nicht loslassen können und vor allem, sich meinen Inputs verweigern, damit sie besser loslassen könnten. Dann bin ich oftmals ziemlich geschafft danach.
Das, was mich an den Männern schon immer beeindruckt, ist ihre Unverkrampftheit bzgl. Sex und Sexpraktiken. Frauen sind da eher schamhaft und verkrampft. Sie könnten eine Menge lernen von den Männern, was sexuelle Körperlichkeit betrifft. Männer mögen es natürlich sehr, wenn sie mit einer entspannten Frau zusammen sind, denn die meisten Männer kommen erst richtig über visuelle, anregende Inputs in die Lust, bzw. Geilheit. Kurz gesagt, Frauen können sich etwas vom Mut und Forschergeist der Männer aneignen, bzw. dem männlichen Prinzip und Männer etwas von der Langsamkeit, Entspanntheit und Hingabefähigkeit der Frau, bzw. dem weiblichen Prinzip.
Mit Langsamkeit meine ich z.B. die weibliche Lustkurve, die sehr heilsam für beide ist, denn sie ermöglicht, dass das Paar in die Erfahrung von Ganzheit kommt, einem ekstatischen Zustand ohne Fixierung auf die Sexualorgane, aber natürlich mit deren Beteiligung. Eine Frau braucht allerdings viel Klarheit und Mut, um sich der männlichen, fordernden Energie entgegenzusetzen und die tantrische Langsamkeit dem Partner schmackhaft zu machen. Die Unfähigkeit und das Desinteresse vieler Männer, Berührungsqualität und (auf die Bedürfnisse der Frau ausgerichtete) Verführungskunst zu lernen, ist in meinen Augen und was ich von Frauen höre, der Grund, wieso eine Frau nach einiger Zeit der Beziehung das Interesse an Sex verliert. Es verletzt eine Frau, die sich gerne ganz hingeben möchte und im besten Falle langweilt es sie, wenn es immer nur um die primären Geschlechtsorgane geht und nach dem Kick, dem Orgasmus, ist fertig, es wird umgedreht und geschlafen. Es ist anstrengend für aufgeschlossene Frauen, die sich ein lebendiges und vielfältiges Sexleben mit dem Partner wünschen, immer wieder dieses "heikle" Thema anzusprechen, mit viel Vorsicht, um den Partner ja nicht in seinem männlichen Stolz zu verletzen. Viele Frauen hören irgendwann damit auf und resignieren oder suchen sich einen Seitensprungpartner. Aber weder Resignation noch Seitensprünge sind eine Lösung. Dranbleiben oder gehen, wäre die Konsequenz. Es ist einfach an der Zeit, alte Verhaltensmuster zu erkennen, Ängste zu überwinden und dranzubleiben. Heutzutage geht es doch darum, zu lernen und zu erfahren, wie es ist, mit dem Partner, der Partnerin in eine neue Dimension von Intimität zu gelangen.
Es heißt, dass Tantra ursprünglich ein Ritual zur Verehrung des Weiblichen war. Wie soll man sich das denn vorstellen: eine "Verehrung des Weiblichen" ohne das Männliche?
Der Weg zur Erkenntnis und Verbundenheit mit „allem was ist“, führt über innere Tiefe und Stille, dem weiblichen Prinzip. Unabhängig welchem Geschlecht wir angehören, es geht darum, dass wir immer sowohl männliche als auch weibliche Elemente in uns tragen. Es geht um den Ausgleich von Animus und Anima, Yin und Yang.
Das männliche Prinzip wird symbolisiert durch die Sonne und die Farbe Rot. Sie repräsentiert Feuer, Hitze, Extrovertiertheit und ist das zielgerichtete, erschaffende und aktive Element. Das Symbol des weiblichen Prinzips ist der Mond und die Farbe Blau. Sie repräsentiert Entspannung, Tiefe, Dunkelheit und ist das introvertierte, empfängliche Element.
Damit wir unserem wahren Selbst begegnen können, uns verbinden können mit dem „Ozean aller Energie“ mit der Lebensenergie, ist es dienlich in die Stille zu kommen. Unser Verstand soll nicht im Vordergrund aktiv sein sondern wir werden wahrnehmend und empfänglich. Dazu müssen wir zuerst einmal rezeptiv und entspannt werden, also in den weiblichen Pol gehen und uns öffnen können und uns loslassen.
Den Mut zu haben, auf die innere Entdeckungsreise zu gehen, die Disziplin, regelmässig zu meditieren und Übungen zu machen, um sich selbst wieder zu spüren, das ordne ich Yang, dem männlichen Anteil in uns zu.
Es ist das Zusammenspiel von Männlichem und Weiblichem (Anima/Animus, Yin/Yang etc.) um sich selbst zu erkennen und eine Differenziertheit zu erlangen über das Programm "leben als Mensch in der Dualität". In dieser Welt leben wir, wissend, dass diese Welt nur eine Realität von vielen ist, eine Illusion, erschaffen durch unsere eigene und die kollektive Vorstellungskraft.
Letztendlich lässt man alle Konzepte hinter sich und gibt sich dem Jetzt hin (weibliches Prinzip). Nur aus der Nichthandlung, dem Empfangen heraus ist es möglich tantrisch zu sein und durch die Vereinigung des männlichen und weiblichen Pols, (im Hinduismus Shiva und Shakti), das Absolute zu erkennen, sich zu vereinigen mit der Schöpfungsenergie, sprich, mit der sexuellen Energie. Dies ist alles das Gleiche.
Du arbeitest hauptsächlich mit Männern?
Da ich hauptsächlich mit Männern arbeite, d.h. ein männliches Klientel habe, kann ich nur davon erzählen, was mir 99% der Klienten berichten. Und das ist recht aufrüttelnd. Zu mir kommen Männer, deren Frauen sich nicht für Tantra interessieren. So kann ich diesbezüglich nur sagen; nicht die Frau bringt den Mann auf die tantrische Fährte, sondern der Mann versucht sie dafür zu interessieren.
Mir scheint, dass Tantra ein Thema für viele Männer ist, weil sie bereit sind, eine andere Ebene der Sexualität und des Lebens zu erfahren. Da Männer „triebhafter“ sind, ist das westliche Tantra, körperlich und spirituell praktiziert, ein interessanter Ansatz für sie. Die Frauen, scheint mir, setzen erst im spirituellen an und gehen dann vielleicht auf die körperlich-tantrische Ebene. Der Mann beginnt umgekehrt, vom Körper zum Geist.
Es scheint, dass gerade viele „heutige“ Frauen, sich nicht für körperliches Tantra interessieren und gar nicht bereit sind, ihren Partner auf diesem Weg zu begleiten. Oftmals nach der letzten Geburt ist Schluss mit Sex und Intimität. Es scheint, als ob die Frau unfähig ist zu entspannen und auch das Interesse an Intimität mit dem Partner verliert. Es scheint, als ob die Frau in den männlichen Part rutscht und ihre weibliche Seite vergisst? Oder vernachlässigt? Da ich selber eine Frau bin und ein Kind habe, kann ich das auch durchaus nachvollziehen. Denn ein oder mehrere Kinder fordern sehr viel Kraft und Energie, also eben auch das männliche Element. Es erfordert „den Eintrag in die Agenda“ um sich mit dem Partner Zeit zu nehmen, um zusammen wieder einmal „runter“ zu kommen, zu entspannen, um sich gemeinsam wieder zu spüren.
Man muss aber auch klar sehen, dass viele Männer keine Ahnung haben, wie eine Frau berührt werden möchte. Aufgrund von mangelnder oder nichtvorhandener Kommunikation, wird er es auch nie erfahren. Viele Frauen scheuen sich über ihre Bedürfnisse zu sprechen und machen lieber die "Schotten dicht". Wen wunderst, dass er dann seine sexuelle Lust im Puff abreagiert.
Wie sieht das heute aus? Heute ist die Frau das "politisch-korrekte Geschlecht" - hat die "Emanzipation" bewirkt, dass die Frau wirklich "mehr Frau" ist und das auch "stolz" ausstrahlt? (Oder ist sie eher ursprungvergessen, untantrisch geworden... Du kannst gerne Beispiele nennen aus deiner Praxis...)
Die Emanzipation hat in meinen Augen sehr viel Gutes gebracht und bringt es immer noch. Frauen forderten Gleichberechtigung und haben sich diese auch erkämpft. Aber es ist ja meistens so bei „Revolutionen“, man schiesst anfangs über das Ziel hinaus und mit den Jahren pendelt sich die Energie ein, gleicht sich aus, um dann hoffentlich in die Mitte zu kommen.
Viele Frauen haben sich jedoch darin verloren, sich die männliche Energie untertan zu machen. Männer dominierten die Frauen (und sie tun es ja immer noch) und Frauen dominieren jetzt die Männer und manchmal auch ihr eigenes Geschlecht. Viele Männer sind stark verunsichert und nicht mehr fähig für sich einzustehen und ihre Grenzen klar zu kommunizieren. In vielen Beziehungen hat die Frau das Sagen. Es findet eine seltsame Umkehrung der Macht statt. Männer verweichlichen in der weiblichen und Frauen überstressen sich in der männlichen Rolle. Da ist (noch) kein Gleichgewicht vorhanden. Nur eine klare Sicht auf das verdrehte (energetische) Verhalten und offene Gespräche ermöglichen einem Paar ihre Geschlechterrolle auf emanzipierte Weise einzunehmen. Dies ganz klar auch als Gewinn in der sexuellen Begegnung.
Aber, das ist ja nicht das Ziel der Evolution. Es geht um das Gleichgewicht zwischen den Polen männlich-weiblich. Meditation und der tantrische Weg bedeutet das Gleichgewicht finden. Offensichtlich ist es auch wichtig, die Grenzen deutlich auszudehnen, um erst zu spüren, wo man steht.
Heutzutage finde ich es sehr wichtig, dass sich auch die Männer emanzipieren indem sie ihre männliche Seite auf eine bewusste und reflektierte Weise leben, ihre Einfühlsamkeit vertiefen und vor allem, lernen NEIN zu sagen und ihre Grenzen klar abstecken.
Wie machst du Frauen das "Männliche" zugänglich, Frauen, die sich ohnmächtig fühlen, wenn es heißt, hingebungsvoll zu sein, Frauen, die dadurch auch unglücklich sind?
Leider hat es sich so ergeben, dass ich hauptsächlich mit Männern arbeite. Gerne würde ich mehr mit Frauen arbeiten. Da aber immer wieder Paare zu mir kommen, gleicht sich das ein bisschen aus.

Interview mit Nathalie